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175 Jahre Jubiläumsabend Veranstaltung

175-jähriges Jubiläum

Allen Besucherinnen und Besuchern möchten wir ganz herzlich danken, daß Sie dem „Sängerbund-Eintracht“ an seinem Jubiläumsabend die Ehre erwiesen haben. Alle Aktiven des Vereins aus Chor und Theatergruppe sorgten für ein sehr sehenswertes Programm,  unterhaltsam, heiter und  kurzweilig.

So haben es uns jedenfalls alle Gäste bestätigt und uns damit das Gefühl gegeben, daß wir den ältesten Verein Messels an seinem 175. Geburtstag gebührend gefeiert haben. Gerne möchten wir die Mitwirkenden noch einmal in Erinnerung rufen: Die Silvester-Szene begleiteten Werner Fröhner als zeitungsvernarrter Drehermeister Dummbach und Iris Jung als seine Frau Babette sowie Mitglieder des TIB-Ensembles und Bruno Merz als Großherzoglicher Bürgermeister. Die konzertante Reise durch 2 Jahrhunderte Männerchorliteratur kommentierten humorvoll Stefan Kaffenberger als Lehrer Ludwig Glock und Stephan Meise als sein Schwager Professor Ludwig Erk auf ihrer Wolke im Musikerhimmel. Der Männerchor unter der Leitung von Friedemann Kunder und der Klavierbegleitung durch Klaus Fröhner steuerte den gesanglichen Teil sehr gekonnt bei. Nach der Pause gab es Gesang aus einer ganz anderen Ecke. Unsere Zylinder hatten sich an diesem Abend die Pepperroses eingeladen und lieferten sich mit diesem nahezu professionell agierenden Frauen-Ensemble einen musikalischen Schlagabtausch. Die beabsichtigte musikalische Auseinandersetzung zwischen Mann und Frau wurde noch verstärkt durch die Moderation des aus der letzten TIB-Aufführung bekannten Pärchens Kati und Rudolf, gemimt von Susann Graf und Stefan Kaffenberger.Unsere Zylinder hatten mit diesem Chorprojekt, das von Benedikt Berker einstudiert und von Klaus Fröhner am Piano begleitet wurde, einen ansprechenden Auftritt. Zum Finale drückte der Männerchor mit seinen beiden Solisten Theo Galinski und Klaus Spielmann den „Dank an die Freunde“  für die dem „Sängerbund-Eintracht“ über 7 Generationen gewährte Zuneigung aus. Der Vorstand möchte an dieser Stelle neben den Aktiven selbstverständlich auch allen weiteren Helferinnen und Helfern für das Zustandekommen und die Durchführung dieses wunderbaren Jubiläumsabends herzlich danken.

Hier können Sie sich unsere Silvester-Szene anschauen:

Silvester-Szene 1844
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Theateraufführung TiB Veranstaltung

Stress im IDA-Express

Bahn fahren ist für Sie wie saures Rhabarberkompott? Sie sind unzufrieden mit dem Fahrgastpersonal? Oder scheitern Sie bereits am Preissystem? Glückwunsch! Denn nach dieser Fahrt, werden Sie „Ihre Bahn“ wieder so richtig zu schätzen wissen! Wetten…? Begleiten Sie dabei Rudolf und Kati bei ihrem spektakulären Überfall auf das Bordbistro im „IDA–Express“. – einer privatisierten Zuglinie mit gut situierten Fahrgästen, die auf der Fahrt von Hamburg quer durch Deutschland über Messel bis nach Wiesbaden mit exklusivem Champus–Angebot verwöhnt werden sollen. Die Umsetzung wirkt dabei für das Räuberduo ebenso genial wie einfach: Das Bordbistro wird überfallen, die prall gefüllte Kasse an sich genommen und der einzige Zwischenhalt, in Messel, zum Verschwinden genutzt. Allerdings machen die Tücken einer Bahn–Privatisierung selbst vor unseren beiden Räubern nicht halt. So wird zwar das Bistro überfallen, die Kasse auch an sich genommen; nur der Zwischenhalt zum Verschwinden, der fällt aus. – wegen einer „Störung im Betriebsablauf“! Und so wird der Überfall nun für unsere Räuber bis zur Ankunft in Wiesbaden zum Spießroutenlauf, bei dem sich die Frage stellt, was für das Publikum lustiger ist: Das immer wieder neue Improvisationstheater unseres Räuberpärchens, das ständige Versteckspiel mit der Beute oder das zur Privatisierung „verdammte“ Bahnpersonal!?

RolleRollenbeschreibungDarsteller
Rudolf RommelRäuberStefan Kaffenberger
Kati Geldgeil-RommelRäuber-EhefrauSusann Graf
Gertrud BringsdirgleiBistrochefinAndrea Höhne
Gesine Grube-SteckelZugchefinHeike Jost
Steffen FettenläuferVersicherungsvertreterStephan Meise
Ilse OppendungReinigungsfachkraftAlexandra Emrich
Wilhelm WichnewskiSchaffnerJan Fuhrmann
Prof. Dr. Petra PiepenbrinkPathologinIris Jung
Ulrich JannRadsportlerWerner Fröhner
Der kleine Dennishalbwüchsiger EnkelJan Fuhrmann
Liselotte SchnarcherOma von DennisIsolde Fäth
Axel ZöllnerKomissarWerner Fröhner
Anne KleinfeldKomissar-AnwärterinAnja Himmler
Durchsage, männlichCarlo Reusch
Durchsage, weiblichClaudia Reusch
SouffleuseHannelore Wege
MaskeErika Emrich
Geister hinter der BühneClaudia Reusch
Carlo Reusch
TechnikAndreas Wege
Kai Hoffmann
Bühnenbild Entwurf und AusführungStephan Meise
PlakatentwurfStephan Meise
Die Rollen und ihre Darsteller

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Männerchor

Forum: Zukuknft Männerchor

Daß ein 175-jähriges Jubiläum eines Männerchores ein freudiges Ereignis ist, kann aber nicht über ernste Zukunftsprobleme in diesem Genre hinwegtäuschen. Daher haben wir unser Jubläum zum Anlaß genommen, in Form einer Podiumsdiskussion dieses ernste Thema zu durchleuchten. 40 Vereinsvertreter aus den umliegenden Sängerkreisen diskutierten rund drei Stunden lang über die Zukunft der Männerchöre.

Auf dem Podium: Klaus Semmler, Vizepräsident des Hessischen Sängerbunds, Gabriele Dengler, die Vorsitzende des Sängerkreises Darmstadt-Land, Kreischorleiter Hans Kaspar Scharf und als Moderator Reinhard Schwinn.

Die Diskussionsbeiträge und Anmerkungen zu den angesprochenen Themenbereichen wurden schlagwortartig zusammengetragen und sind als PDF-Datei hier abrufbar.

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Theateraufführung TiB Veranstaltung

Stirb schneller, Liebling

Kurt Kniesebeck ist ein erfolgreicher Unternehmer, dafür aber umso unglücklicher in der Ehe mit seiner Frau Paula. Auch diese ist wenig angetan von Kurts Leidenschaft für Fußball und noch weniger über seine Liaison mit seiner Sekretärin Susanne. Dafür liebt sie Pferde umso mehr und würde gerne Kurts Toilettenpapierfabrik verkaufen, um mit dem Geld ein Gestüt zu erwerben. Dass die Schwägerin Caroline Kniesebeck sich nur für Männer interessiert, verbessert die Situation auch nicht gerade. Der Ehekrieg ist vorprogrammiert und die beiden Ehepartner fassen gleichzeitig den Entschluss einen Killer zu engagieren, der den jeweils anderen umbringt. Dass sie auch bei der Auswahl eines solchen nicht gerade ein glückliches Händchen haben, zeigt sich daran, dass die beiden Exemplare dieses Berufsstandes bisher nicht gerade erfolgreich waren. Der einzige Ruhepol im Haus ist Butler Johann, der nicht nur Wünsche von den Augen seiner Herrschaften ablesen kann, sondern auch über eine sehr spitze Zunge verfügt wenn es sein muss. Diese braucht er auch, weil die Freundin des Hauses Kniesebeck, Luise Koschnick, sich in den Kopf gesetzt hat ihn zu ihrem achten Ehemann zu machen. Das Hausmädchen Agnes wurde von Paula eigentlich nur eingestellt, weil ihre Kurzsichtigkeit sich meistens zum Nachteil von Kurt auswirkt. Hausmechaniker Giovanni rundet die seltsame Gesellschaft ab, denn egal was er repariert, nichts wird mehr so sein wie es vorher war.

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Theateraufführung TiB Veranstaltung

Der Teufel liest Kleinanzeigen

Ein Fluglotsenstreik beschert dem Lufthansa-Piloten Marcel Freiherr von Hohenstein einen freien Tag. Und da Ehegattin Gracia ohnehin gerade mit ihren Kanaster-Damen auf Sylt verweilt, findet dieser seine ganz persönliche “Streik-Versüßung” in der reizenden Chefstewardess Natalie. Wäre da nicht Nachbar Alfons Weidenhelfer, der durch die Folgen seiner stets kopfscheu formulierten Zeitungsgesuche alles und jeden um sich herum in Mitleidenschaft zieht. – Weshalb ihm von Ehefrau Charlotte unter Androhung der Scheidung jegliches Annoncieren verboten wird. Doch ein letztes Mal noch möchte sich Alfons fachkundigen Rat als “vielseitig interessierter Hobbyforscher” einholen und bestellt “Gleichgesinnte” zu einem verhängnisvollen Treffpunkt: Die Eingangstür des eigentlich leer stehenden Hauses der von Hohensteins. Erleben Sie also nicht nur, welch illustre Interessenten sich auf Alfons gut gemeinte Annonce angesprochen und ausgerechnet bei Marcel wie zu Hause fühlen. Erleben Sie auch, wie Marcel seine Chefstewardess inmitten dieses bunten Treibens auch noch seiner vorzeitig heimkehrenden Frau Gracia erklärt.

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Theateraufführung TiB Veranstaltung

Das UFO vom Wentzenrod

Silvia und Thomas wollen heiraten. Silvias Vater, der Messeler Gastwirt Otto hält nicht viel davon, denn Thomas ist in seinen Augen ein Taugenichts, aber verbieten kann er es seiner Tochter auch nicht. Thomas hätte aber gerne die Anerkennung seines künftigen Schwiegervaters. Als Pfarrer Holst glaubt, ein UFO über dem Wentzenrod gesehen zu haben, sieht Thomas seine Chance: Er verkleidet sich als Außerirdischer und lässt sich von einigen Forschern und Reportern “aufspüren” und fotografieren. Und sein Plan geht auf: das schlecht gehende Landgasthaus von Otto ist plötzlich voll von Gästen, allesamt “UFOlogen”, also selbsternannte UFO-Forscher und UFO-Gläubige, die auf einen Blick auf den Außerirdischen hoffen. Darunter sind einige sehr skurrile Gestalten. Kompliziert wird es allerdings, als Thomas seine Verkleidung noch einmal aufleben lassen will, um das Geschäft neuerlich anzuheizen, und dann plötzlich ein echter Außerirdischer auftaucht, den alle Eingeweihten für Thomas halten. Steht die Erde vor einer Invasion? Wer kann Sie noch retten?

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Theateraufführung TiB Veranstaltung

Drum prüfe, wie man sich ewig windet

Bernhard Bleibtreu, genannt Bernie, hat es sich zum Ziel gesetzt seine Geschlechtsgenossen vor dem Joch der Ehe zu bewahren. Seitdem ihn seine Exfrau nach der Scheidung ausgenommen hat wie eine Weihnachtsgans, ist er auf Frauen gar nicht gut zu sprechen. Aus diesem Grund gründet er das Eheverhinderungsinstitut “Bleibe alleine, aber glücklich” und steht Männern zur Seite die zur Hochzeit gedrängt werden sollen. Mit allerlei Kniffen und Tricks unterstützt er seine eheunwilligen Kunden, um dem Joch der Ehe zu entgehen. Im gleichen Haus in dem sich Bernhards Büro befindet hat allerdings auch Sigrid Rapp ihre Geschäftsräume. Sie führt das Eheanbahnungsinstitut “Gib der Braut eine Chance” und ihr höchstes Glück ist es Frauen zu unterstützen, damit diese mit ihrer Hilfe in den Hafen der Ehe einlaufen können. “Wenn er wackelt und nicht fällt, komm zu mir dann wird das Aufgebot bestellt”, ist ihre Devise. Ihr erklärter Erzfeind ist Bernie, der allen Prinzipien die sie vertritt zuwiderhandelt. Zu Bernies Bleibtreu Kunden gehört unter anderem Albert Mecker, ein rüstiger Senior dem es bis jetzt gelungen ist zwar die Freuden der Zweisamkeit zu genießen, aber eine feste Bindung vermeidet wie der Teufel das Weihwasser. Dieser wird von Auguste Hahn bedrängt die sich bei Sigrid Rapp Unterstützung holt um das alte Schlitzohr endlich vor den Altar zu schleppen. Auch die anderen Kunden der beiden Kontrahenten sind nicht von schlechten Eltern und fordern von Bernie und Sigrid höchsten Einsatz. Ausgerechnet jetzt sollen die beiden Betriebe von Marianne Muckensturm, einer Beamtin des Finanzamtes geprüft werden. Sie hat vor mit dem eisernen Besen jede noch so kleine Ungereimtheit in den Steuererklärungen der Beiden aufzudecken. Als nicht immer als hilfreich entpuppt sich auch die Reinemachefrau Martha Wiesner, die sich bei Sigrid und Bernie ein paar Euros nebenher verdient. Von Grund auf neugierig mischt sie sich in alles ein, was nicht selten in einem Desaster endet…. Ein Theaterstück mit einem sehr überraschenden Ende.

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Theateraufführung TiB Veranstaltung

Goethe-Stadt Messel

Dem sehr von sich überzeugten Messler Bürgermeister Richard L.A. (gesprochen Äl Ey) Schnösel ist die heruntergekommene Kneipe “Zur eisernen Faust” samt Wirtin Johanna Wärter schon lange ein Dorn im Auge. Schnösel möchte den “Schandfleck” am liebsten kaufen und abreißen, um dort Parkplätze für das neue Rathaus anzulegen um so die touristische Neuausrichtung des alten Ortskerns in Messel vorantreiben zu können. Doch die Wirtin weigert sich, zu verkaufen. Mit hinterlistigen Tricks und mit Unterstützung seines Kumpels und Gemeinderats Florian Brenner setzt der Bürgermeister die Wirtin unter Druck und droht ihr sogar die Zwangsenteignung an. Unterstützung erfährt die Wirtin lediglich durch ihren „Dauerstammgast“, den arbeitslosen Lehrer Willi und die resolute Putzfrau Rosi, die dem Bürgermeister mit ihrer frechen Art immer wieder Paroli bietet. Auf dem Dachboden der Kneipe entdeckt Rosi eine Kiste mit seltsamen alten Papieren und Handschriften. Willi, der früher einmal Gymnasiallehrer war, glaubt, in diesen Dokumenten die Handschrift des großen Johann Wolfgang von Goethe zu erkennen – darunter sogar einige Verse über Messel. Plötzlich wittert Bürgermeister Schnösel dank der vermeintlichen Goethe-Handschriften die Chance, Ruhm und Ehre als “Goethe-Stadt ” ernten zu können. Dies ruft seine erbitterte Kontrahentin, die überhebliche Fraktionsvorsitzende Klara Schnalzer, auf den Plan. Als selbsternannte Vorsitzende des Kulturvereins will sie den Goethe-Fund zum Anlass nehmen, um endlich ein Kulturzentrum zu bauen und sich ihre lang gehegten, nicht ganz uneigennützigen Wünsche zu erfüllen. Großspurig wird eine Pressekonferenz anberaumt, um die sensationellen Schriften der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Kneipe wird über Nacht renoviert und als “Goethe-Haus” unter Denkmalschutz gestellt. Willi wird – rasiert, gewaschen und neu eingekleidet – als Goethe-Experte präsentiert und Putzfrau Rosi fungiert als Marketing-Beraterin. Elli, eine Freundin von Rosi, gibt sich gegenüber dem Bürgermeister als spendable Vorsitzende des Goethe-Institutes aus und bestärkt ihn in seiner Hoffnung, sich um den Titel “Kultur-Hauptstadt Europas” bewerben zu können. Lediglich Sonja Maus, nicht sehr intelligente Sekretärin und Geliebte des Bürgermeisters, glaubt nach wie vor, Goethe sei ein Schlagersänger.

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Theateraufführung TiB Veranstaltung

Das perfekte Paar

Der Alltag hat Angela und Martin eingeholt. Und “Alltag” heißt in einer Beziehung auch “Kompromisse”. Aber die einzugehen, sind beide nicht unbedingt bereit. Getrennte Schlafzimmer für mehr Nachtruhe, getrennte Bäder, weil Männer ja angeblich wenig auf Hygiene achten und Frauen sie zu lange besetzt halten, waren die bisherige Konsequenz. Und nun sind Angela und Martin der Meinung, dass getrennte Wohnungen einfach praktischer waren, weil dann jede(r) schalten und walten kann, wie sie oder er mächte. Getrennt wohnen und gemeinsam lieben heißt die Devise.

Doch Angelas Mutter Maria verkompliziert diese neue Regelung, bevor sie noch in die Tat umgesetzt werden kann: Heimlich hat sie “ihre Kinder” zum Wettbewerb “Das perfekte Paar” der Zeitschrift “Hella” angemeldet. Und nun steht eine Reporterin vor der Tür, die das perfekte Leben des perfekten Paares den Leserinnen der “Hella” nun auch dokumentarisch näher bringen will. Ein Unding, das man sofort unterbinden müsste – wäre da nicht der hohe Geldpreis, der dem gewinnenden Paar winkt, und Geld wird in Angelas “marodem Laden”, wie Martin ihre Werbeagentur “liebevoll” bezeichnet, mehr benötigt denn je . Also zieht Martin tatsächlich um – in Angelas Schlafzimmer. Doch es ist gar nicht so einfach, Harmonie vorzutäuschen, wenn man sich ständig über Kleinigkeiten in die Haare bekommt!

Werden Angela und Martin trotzdem im Wettbewerb der Hella”gutplatziert landen können ? Oder bleibt “das perfekte Paar” ein Mythos?

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Theateraufführung TiB Veranstaltung

Erpresser & Co

Ohne zu ahnen, was für ein Unternehmen er künftig sein Eigen nennen darf, tritt der biedere Buchhalter, Paul Bangemann, das Erbe seines Bruders an. Dieser hatte sich zu Lebzeiten darauf spezialisiert, seinen Mitmenschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, indem er sie auf die Konsequenzen aufmerksam machte, die es haben könnte, wenn gewisse Informationen in die Hände von Ehefrauen, der Presse oder auch von anderen, bisher noch unwissenden Personen gelangen könnten. Getarnt als Sicherheitsunternehmen betrieb er eine zwar kleine aber dennoch gut gehende Erpresserei. Nach seinem Hinscheiden soll nun sein Bruder Paul die Geschäfte weiterführen. Mit genauen Anweisungen und der Bedingung, alle Angestellten zu übernehmen, obliegt diesem nun die Geschäftsführung. Seine Schwägerin Erika ist auch der festen Überzeugung, dass Paul darüber informiert wurde, um was für eine Unternehmung es sich handelt, die er geerbt hat.

Um Kosten zu sparen hat Erikas Freundin Mathilde Engel-Schreiner das Büro ihres Bestattungsunternehmens kurzerhand in die Räumlichkeiten des Verblichenen verlegt, was bei nur einem Büro und Telefonanschluss manchmal zu Verwechslungen führt. Auch der Vertraute des Verblichenen, Boris, bringt nur Probleme, weil er weder im Beruf, noch privat ein gewisses Durchsetzungsvermögen an den Tag legt. Seine mangelnden Sprach- und Rechtschreibkenntnisse führen auch immer wieder zu heiklen Situationen.

Kaum ist Heinrich unter der Erde, wittern auch andere Leute ihre Chance, das Unternehmen stillzulegen. Kommissar Kleinlich möchte endlich Heinrich seine Vergehen nachweisen und sieht nach dessen Tod die Möglichkeit an Beweise zu gelangen, die seinen Verdacht bestätigen. Wird der Kommissar sein Ziel am Ende erreichen, so wie man es aus den vielen Fernsehserien kennt?